Mehr gearbeitet als geplant? Dann zählt vor allem, dass die zusätzlichen Stunden nachvollziehbar erfasst und richtig eingeordnet werden.
Was sind Überstunden?
Im Alltag wird vieles als Überstunde bezeichnet. Entscheidend ist aber, welche regelmäßige Arbeitszeit in deinem Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Einsatzplan vorgesehen ist und ob darüber hinaus gearbeitet wurde.
Arbeitszeit immer sauber dokumentieren
Notiere Beginn, Ende und Pausen korrekt. Gerade bei wechselnden Einsatzzeiten hilft eine saubere Zeiterfassung, Rückfragen zu vermeiden. Trage keine pauschalen Zeiten ein, wenn du tatsächlich anders gearbeitet hast.
Das Arbeitszeitgesetz sieht grundsätzlich acht Stunden werktäglich vor. Eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden ist möglich, wenn innerhalb des gesetzlichen Ausgleichszeitraums im Durchschnitt acht Stunden werktäglich eingehalten werden.
Wie werden Überstunden ausgeglichen?
Ob zusätzliche Stunden bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden, hängt unter anderem von Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und den geltenden betrieblichen Regelungen ab. Deshalb lohnt sich ein Blick in deine Unterlagen oder eine Rückfrage beim Ansprechpartner.
Vier praktische Regeln
1. Zusätzliche Arbeitszeit nicht einfach voraussetzen, sondern abstimmen.
2. Zeiten und Pausen vollständig erfassen.
3. Abweichungen schnell melden.
4. Bei Unklarheiten zur Abrechnung früh nachfragen.
Sprich uns an, bevor sich offene Fragen über mehrere Wochen aufbauen.
Allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Gesetzliche Grundlage zur täglichen Arbeitszeit: § 3 ArbZG.





