Krankheitsbilder & Hausmittel · Nebenhöhlen
Bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung sind Nase und Nebenhöhlen gereizt und geschwollen. Häufig beginnt sie im Rahmen einer Erkältung. Viele Verläufe bessern sich von selbst; einige einfache Maßnahmen können die Beschwerden erträglicher machen.
Was du zuhause versuchen kannst
- Salzlösung für die Nase: Eine Nasenspülung oder Kochsalzspray kann Sekret lösen und die Schleimhäute befeuchten.
- Ausreichend trinken: Wasser oder Tee helfen vor allem dabei, eine gute Flüssigkeitsversorgung zu halten.
- Warme, feuchte Luft: Eine warme Dusche kann als angenehm empfunden werden. Sehr heißes Inhalieren über kochendem Wasser ist wegen Verbrühungsgefahr keine gute Idee.
- Ruhe und Schlaf: Körperliche Belastung reduzieren, wenn du dich deutlich krank fühlst.
- Kopf etwas höher lagern: Manche Menschen empfinden das nachts als angenehmer.
Was du besser nicht übertreibst
Abschwellende Nasensprays können kurzfristig entlasten, sollten aber nur für wenige Tage und nach Packungsangabe verwendet werden. Antibiotika helfen bei einer gewöhnlichen, meist viralen akuten Sinusitis häufig nicht.
Wann du dich abklären lassen solltest
Ärztlichen Rat einholen: wenn Beschwerden ungewöhnlich stark sind, sich nach anfänglicher Besserung wieder deutlich verschlechtern, länger anhalten, hohes Fieber dazukommt oder Schwellungen um die Augen, Sehprobleme, starke einseitige Gesichtsschmerzen oder ein deutlich reduzierter Allgemeinzustand auftreten.
Quelle: gesund.bund.de – Nasennebenhöhlenentzündung. Die Informationen hier ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.





