Was muss vor dem neuen Einsatz feststehen?
- genaue Adresse und Einsatzort
- Startdatum und Uhrzeit
- Treffpunkt und Ansprechpartner
- geplante Tätigkeit und Arbeitsbereich
- Schichtmodell und regelmäßige Arbeitszeiten
- benötigte Nachweise oder Berechtigungen
- erforderliche persönliche Schutzausrüstung
Fahrtweg realistisch prüfen
Ein Einsatzort kann tagsüber gut erreichbar sein und in Früh- oder Nachtschicht trotzdem problematisch werden. Prüfe deshalb nicht nur die Entfernung, sondern die tatsächliche Verbindung zu den konkreten Schichtzeiten. Wer auf Bus oder Bahn angewiesen ist, sollte insbesondere die erste und letzte Verbindung kontrollieren.
Tätigkeit neu abgleichen
Auch wenn die Berufsbezeichnung gleich bleibt, kann die konkrete Arbeit beim neuen Kunden deutlich anders aussehen. Ein Staplerfahrer kann beispielsweise bisher Frontstapler gefahren sein und im neuen Betrieb im Hochregal eingesetzt werden. Ein Produktionsmitarbeiter kann an völlig anderen Maschinen arbeiten.
Wenn die tatsächliche Tätigkeit deutlich von der zuvor besprochenen Aufgabe abweicht, sollte das frühzeitig an Die Personaler zurückgemeldet werden.
Unterweisung und Sicherheit beginnen neu
Jeder Kundenbetrieb hat eigene Verkehrswege, Maschinen, Gefahrenstellen und Notfallregeln. Deshalb ist eine arbeitsplatzbezogene Einweisung bzw. Unterweisung beim neuen Einsatz wichtig. Auch notwendige PSA muss erneut geklärt werden.
Nach dem ersten Tag Rückmeldung geben
Wenn Start, Tätigkeit, Arbeitszeiten oder Rahmenbedingungen deutlich anders sind als angekündigt, sollte das nicht wochenlang mitlaufen. Eine frühe Rückmeldung hilft, Missverständnisse zu klären und den neuen Einsatz stabil zu machen.
Kostenlose Checkliste
Fazit: Ein guter Einsatzwechsel beginnt mit klaren Informationen. Wer Adresse, Arbeitszeit, Tätigkeit, Anreise und Arbeitsschutz vorab prüft, startet wesentlich sicherer in den neuen Kundenbetrieb.





