Warte nicht erst bis nach Schichtbeginn. Teile uns konkret mit, was passiert ist, wann du voraussichtlich eintreffen kannst und ob du die Arbeit noch aufnehmen kannst. Eine kurzfristige Verhinderung bedeutet nicht automatisch, dass der gesamte Arbeitstag frei ist.
- Arzttermine: planbare Termine möglichst außerhalb der Arbeitszeit legen. Wenn das nicht möglich ist, vorher mit Die Personaler abstimmen.
- Akute Erkrankung: Dann gelten unsere Krankmelderegeln: unverzüglich melden, spätestens bis 8:30 Uhr; bei früherem Schichtbeginn entsprechend früher.
- Bahn fällt aus / Auto kaputt: sofort melden, sobald die Verspätung oder Verhinderung absehbar ist.
- Privater Notfall: so früh wie möglich melden und die Situation knapp, aber konkret erklären.
- Wenn du später noch arbeiten kannst, gib eine realistische voraussichtliche Ankunftszeit an.
- Nur dem Kunden, Kollegen oder Vorarbeiter Bescheid zu geben, ersetzt die Meldung bei Die Personaler nicht.
Arzttermin während der Arbeitszeit
Planbare Arzttermine sollten möglichst so gelegt werden, dass die Arbeitszeit nicht betroffen ist. Ist ein Termin nur während deiner Arbeitszeit verfügbar oder medizinisch erforderlich, informiere Die Personaler vorher und stimme das weitere Vorgehen ab.
Wenn der Arzttermin kurzfristig oder akut notwendig wird
Bei akuten Beschwerden kann eine vorherige Planung unmöglich sein. Melde dich dann unverzüglich bei Die Personaler und informiere uns, ob du die Arbeit danach noch aufnehmen kannst oder ob eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wurde.
Nach § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz muss eine Arbeitsunfähigkeit und ihre voraussichtliche Dauer dem Arbeitgeber unverzüglich mitgeteilt werden. Unsere interne Regel konkretisiert diesen Ablauf zusätzlich mit der Meldung spätestens bis 8:30 Uhr beziehungsweise bei früherem Schichtbeginn entsprechend früher.
Bahn fällt aus, Zug verspätet sich oder das Auto ist kaputt
Probleme auf dem Arbeitsweg können passieren. Entscheidend ist, wie du damit umgehst. Sobald erkennbar ist, dass du nicht pünktlich sein wirst, meldest du dich bei Die Personaler. Wenn möglich, prüfst du eine zumutbare Alternative und teilst uns eine realistische Ankunftszeit mit.
- Problem feststellen.
- Nicht abwarten, sondern sofort melden.
- Voraussichtliche Verspätung oder komplette Verhinderung nennen.
- Wenn möglich eine Alternative prüfen.
- Bei späterer Ankunft die tatsächlich erreichte Uhrzeit mitteilen.
Ein ausgefallener Zug oder eine Autopanne bedeutet nicht automatisch, dass der restliche Arbeitstag erledigt ist. Ob und wie die Arbeit noch aufgenommen werden kann, wird mit uns und gegebenenfalls dem Kunden abgestimmt.
Private Notfälle
Ein ernster privater Notfall kann dazu führen, dass du kurzfristig nicht oder nicht vollständig arbeiten kannst. Beispiele können eine akute familiäre Notsituation oder ein plötzliches Ereignis sein, das deine unmittelbare Anwesenheit erfordert.
Auch hier gilt: nicht einfach fernbleiben. Melde dich so früh wie möglich direkt bei Die Personaler, erkläre knapp, was die Arbeitsaufnahme verhindert, und stimme mit uns ab, wie weiter vorgegangen wird.
Ist jeder private Notfall automatisch bezahlte Freistellung?
Nein, das lässt sich nicht pauschal sagen. § 616 BGB sieht unter bestimmten Voraussetzungen einen Vergütungsanspruch bei einer verhältnismäßig kurzen, unverschuldeten persönlichen Verhinderung vor. Ob diese Vorschrift im konkreten Arbeitsverhältnis greift oder durch vertragliche beziehungsweise tarifliche Regelungen eingeschränkt ist, muss im Einzelfall geprüft werden.
Deshalb entscheidet nicht der Mitarbeiter selbst, dass ein privater Termin oder Notfall automatisch bezahlte Freizeit ist. Die konkrete Abwesenheit wird mit Die Personaler abgestimmt.
Was nicht reicht
- erst nach Schichtbeginn eine Nachricht schicken, obwohl das Problem schon vorher bekannt war,
- nur einem Kollegen Bescheid geben,
- nur den Kunden informieren und Die Personaler nicht kontaktieren,
- ohne Rückmeldung davon ausgehen, dass der ganze Tag frei ist,
- bei Verspätung einfach gar nicht mehr erscheinen, obwohl eine spätere Arbeitsaufnahme möglich wäre.
Wenn der Kunde bereits informiert ist
Das ist hilfreich, ersetzt aber unsere Meldung nicht. Die Personaler ist dein Arbeitgeber und muss wissen, wenn du verspätet bist, vorübergehend fehlst oder einen Einsatz nicht antreten kannst. Je nach Einsatz kann zusätzlich eine Information an den Kunden erforderlich sein.
Fazit: früh melden, konkret bleiben, abstimmen
Ob Arzttermin, Bahnchaos, Autopanne oder privater Notfall: Entscheidend ist die sofortige und klare Kommunikation. Melde dich so früh wie möglich bei Die Personaler, nenne die voraussichtliche Dauer und stimme ab, ob und wann du die Arbeit noch aufnehmen kannst.





